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	<title>Digitalhandeln Blog &#187; in the cloud</title>
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	<description>Wolfram Latschar exploring the 2010 E-Commerce</description>
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		<title>Web 2.0 ist wie ein Rave</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 22:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
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		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Web 2.0 ist wie ein Rave - das hat mal der Vordenker Salvatore Vanasco in Berlin gesagt. Alle tanzen nebeneinander her; es geht immer nur um Quantit&auml;t: wie viele Kontakte hast Du, bist Du hot or not - aber was dem Web 2.0 fehlt: die qualitative Bewertung. Der n&auml;chste gro&szlig;e Hype m&uuml;sste sein: nicht wie viele Du kennst - sondern wen Du kennst.

Genau in diese Richtung argumentiert auch mein neuer Lieblingsberater Prof. Dr. Peter Kruse. Was an dem aktuellen Web 2.0 gut funktioniert ist: die quantitative Komponente - sei es in Form von Vernetzung oder Hypes. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Web 2.0 ist wie ein Rave &#8211; das hat mal der Vordenker <a href="https://www.xing.com/profile/Salvatore_Vanasco" target="_blank">Salvatore Vanasco</a> in Berlin gesagt. Alle tanzen nebeneinander her; es geht immer nur um Quantit&auml;t: wie viele Kontakte hast Du, bist Du <a href="http://www.hotornot.com/" target="_blank">hot or not</a> &#8211; aber was dem Web 2.0 fehlt: die qualitative Bewertung. Der n&auml;chste gro&szlig;e Hype m&uuml;sste sein: nicht wie viele Du kennst &#8211; sondern wen Du kennst.</p>
<p>Genau in diese Richtung argumentiert auch mein neuer Lieblingsberater <a title="prof dr kruse" href="http://www.youtube.com/view_play_list?gl=DE&amp;hl=de&amp;p=6F8B805C5213A40B" target="_blank">Prof. Dr. Peter Kruse</a>. Was an dem aktuellen Web 2.0 gut funktioniert ist: <strong>die quantitative Komponente</strong> &#8211; sei es in Form von Vernetzung oder Hypes. Millionen von Menschen finden sich bei Facebook und XING zusammen; lustige und sexy Videos werden innerhalb k&uuml;rzester Zeit auf Youtube gehypt und &uuml;ber Nacht weltweit bekannt. Aber was &uuml;berhaupt nicht funktioniert ist <strong>eine echte qualitative Bewertung</strong>, die &uuml;ber eine hotornot-Statistik hinaus geht. Das Web 2.0 ist wunderbar darin Masse zu erzeugen, aber versagt v&ouml;llig darin diese qualitativ zu bewerten.</p>
<p><a href="http://blog.digitalhandeln.de/web-20-ist-wie-ein-rave/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Seiner Meinung nach bleiben drei M&ouml;glichkeiten:</p>
<ol>
<li>Entweder wir akzeptieren die Trivialit&auml;t der Ergebnisse aufgrund rein statistischer Bewertung oder</li>
<li>Aufbau eines sprachverstehenden Netzwerkes (L&ouml;sen des Semantikproblems) f&uuml;r echte, tiefgreifende qualitative Bewertung der Inhalte (automatische Bewertungsmechanismen, die qualitativ sind) oder</li>
<li>Exklusive Teilnetze: weil nur hier im Diskurs noch Werte und Inhalte bewertet werden k&ouml;nnen. Genau das passiert im Moment; ist aber ein logischer Widerspruch zu dem schon erreichten.</li>
</ol>
<p>Diese ganzen Zusammenh&auml;nge lassen sich gut am konkreten Case der Dating-Sites analysieren. Praktisch alle existierenden Ans&auml;tze basieren auf dem aktuellen Paradigma des Web 2.0: das Hochjagen der Vernetzungsdichte. Die gro&szlig;en Dating-Netzwerke schaffen es Huntertausende von Menschen zur Beteiligung einzuladen. Diese Seiten funktionieren wie riesengro&szlig;e Datenbanken &#8211; und lassen sich auch nur so (be)nutzen. Aber so funktioniert Flirten nicht in der realen Welt. Was hier fehlt ist die menschliche, nat&uuml;rliche Bewertung der anderen Mitmenschen. So wie sie in freier Wildbahn automatisch und intuitiv funktioniert; so funktioniert sie leider (noch) nicht im Web 2.0<strong>Empfehlenswerte Artikel:</strong>
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		<title>Cloud Commerce</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 21:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
				<category><![CDATA[in the cloud]]></category>
		<category><![CDATA[cloud commerce]]></category>
		<category><![CDATA[strategie]]></category>
		<category><![CDATA[vision]]></category>

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		<description><![CDATA[Cloud Commerce &#8211; die neuen M&#228;rkte im E-Commerce 
&#8220;Produkte, die sich noch in der Entwicklung befinden, werden auf einen Markt geworfen, der gerade erst entsteht &#8211; mit einer Technologie, die sich t&#228;glich &#228;ndert.&#8221;
Mit diesem Zitat von Kent Foster m&#246;chte ich die neue Schwerpunktsetzung dieses Blogs einl&#228;uten. Das f&#252;r mich faszinierende an &#8220;E-Commerce in the cloud&#8220;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cloud Commerce &#8211; die neuen M&auml;rkte im E-Commerce </strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Produkte, die sich noch in der Entwicklung befinden, werden auf einen Markt geworfen, der gerade erst entsteht &#8211; mit einer Technologie, die sich t&auml;glich &auml;ndert.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit diesem Zitat von Kent Foster m&ouml;chte ich die neue Schwerpunktsetzung dieses Blogs einl&auml;uten. Das f&uuml;r mich faszinierende an &#8220;<strong>E-Commerce in the cloud</strong>&#8220;, <a title="Wikipedia on cloud computing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">Cloud Computing</a> oder einfach <strong>Cloud Commerce</strong> ist f&uuml;r mich eben diese Mischung aus disruptiven Produkten, einem vollkommen neuen Markt, der jetzt erst entsteht und einer Technologie, die noch nicht fertig definiert ist. Also ein wunderbares Spielfeld f&uuml;r das &#8220;schriftliche Entdecken&#8221; in diesem Blog.</p>
<p>Au&szlig;erdem passt das Thema gut als vision&auml;re Erg&auml;nzung zu dem eher bodenst&auml;ndigen 2. Hauptthema dieses Blogs: wie werde ich <strong>schneller, besser und kundenfreundlicher</strong> im t&auml;glichen E-Commerce-Gesch&auml;ft. Dieser Fokus f&uuml;r das Operative bleibt bestehen &#8211; bald mit neuen Artikeln rund um Online-Marketing, Fulfillment/Payment und Kundenservice im E-Commerce.</p>
<p>Meine Vision des Cloud Commerce: <strong>Irgendwann werden wir alle Funktionen, die wir f&uuml;r unser Gesch&auml;ftsmodell ben&ouml;tigen on demand als Service aus der Cloud ziehen und diese auch nur noch nach &#8220;tats&auml;chlich genutzten Serviceeinheiten&#8221; bezahlen.</strong> Ein Warenwirtschafts-Service f&uuml;r 10 cent, einmal Produktbild neu in den Shop laden 1 cent, den Google Apps-Account oder Exchange on demand f&uuml;r 40 Euro pro User und Jahr, via iPhone kurz ein Trouble-Ticket in einem Customer Care Center abschlie&szlig;en, eine neue Webanwendung auf Amazon S3-Servern deployen und f&uuml;r CPU-Time und pro downgeloadetes Gigabyte bezahlen.</p>
<p>Die Zeit in der jede Firma ihren Mitarbeitern einen 1.000 Euro-PC mit 95%-ungenutzter Rechenpower unter den Tisch stellt und &uuml;ber die Investition in neue Blade-Server sinniert, wird zu Ende gehen. F&uuml;r die meisten Unternehmen wird die tats&auml;chliche Technologie immer mehr zu einer Black Box, besser: zu einer Wolke. Und aus dieser Wolke zieht man sich die Services, die man jetzt gerade ben&ouml;tigt. Wie dieses Services entwickelt wurden? Wer diese Services entwickelte? Worauf diese Services laufen? Das wird an Bedeutung verlieren: Hauptsache sie sind verf&uuml;gbar, skalierbar  und erf&uuml;llen ihre Funktion. Schon heute ist in vielen Unternehmen der Webbrowser die meist-genutzte Software auf dem Rechner (und daf&uuml;r soll man allen Ernstes einen Quadcore vorhalten?).  Achja, Software auf DVDs und in Kartons wird dann nat&uuml;rlich auch keiner mehr brauchen &#8211; auch gesch&auml;ftskritische Anwendungen, wie WWS oder CRM oder auch die FIBU werden aus der &#8220;Datenwolke&#8221; als just-in-time-Service gezogen. Die erste Welle rollt schon: <a href="docs.google.com" target="_blank">Google Docs</a>, <a href="http://www.zoho.com/" target="_blank">Zoho</a> oder <a href="http://www.mindmeister.com/" target="_blank">Mindmeister</a>.</p>
<p>Aus Sicht der Gesch&auml;ftsmodelle werden die Unternehmen interessant werden, die sich schon jetzt in voller Radikalit&auml;t diesem Ansatz stellen und aktiv versuchen damit umzugehen, wie z.B. <a title="Amazon Web Services" href="http://aws.amazon.com/" target="_blank">Amazon Webservices</a>, <a title="google apps" href="http://www.google.com/a/help/intl/de/index.html" target="_blank">Google Apps</a>, <a title="salesforce cloud" href="http://www.salesforce.com/de/platform/" target="_blank">salesforce.com</a>, <a title="apple mobile me" href="http://www.apple.com/de/mobileme/" target="_blank">MobileMe</a> aber auch Startups wie <a title="collmex " href="http://collmex.de/index.html" target="_blank">Collmex Buchhaltung f&uuml;r Nicht-Buchhalter</a>, <a href="http://www.37signals.com/" target="_blank">37signals</a> oder <a title="evernote" href="http://www.evernote.com/" target="_blank">Evernote</a>.</p>
<p>Ridderstrale/Nordstr&ouml;m (<a href="http://www.amazon.de/Funky-Business-forever-Mehr-Kapitalismus/dp/3636031600/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1234039283&amp;sr=8-1" target="_blank">Funky Business forever</a>. Lesen!) erkennen richtig:</p>
<blockquote><p>Die &#8220;Infostruktur&#8221;, das elektronische Nervensystem einer Firma, wird wichtiger werden als die Infrastruktur.</p></blockquote>
<p>Woran wir &#8220;dieses n&auml;chste gro&szlig;e Ding&#8221; namens <strong>Cloud Commerce</strong> schon heute erkennen k&ouml;nnen: Just in der Zeit von Vista und immer h&ouml;heren Hardwareanforderungen hat ein Megatrend namens <strong>Netbooks</strong> gezeigt auf was die Kunden Lust haben: neue Devices um ultra-mobil ihrer Lieblingsbesch&auml;ftigung nach zu gehen &#8211;&gt; dem Surfen in der Cloud 1.0 (= WWW). Bezeichnenderweise hat Microsoft diese radikale Umorientierung der Kunden nicht nur nicht erkannt, sondern mit Vista &amp; dem aktuellen Office-Paket ein um Welten davon entfernte Produktpalette am Start. Nicht umsonst ist Microsoft einer der gr&ouml;&szlig;ten Verlierer der aktuellen disruptiven Marktverwerfungen. Aber auch Apple wird nicht ungeschoren davon kommen, denn die Macs sind sogar noch teurer als die eh schon hoffnunglos &uuml;berteuerten Vista-Boliden.</p>
<p>Wenngleich Apple aber eine entscheidenden Vorteil f&uuml;r sich evtl. wird nutzen k&ouml;nnen: Das Talent komplexe Dinge radikal einfach zu machen. Denn: Damit der <strong>Cloud Commerce</strong> zu einer Massenbewegung werden kann, darf sich der Trend nicht nur um Techies, Webservices und APIs drehen. Ganz im Gegenteil! <strong>Der Mainstream ist kein Poweruser und will auch keiner sein.</strong> Vielleicht kann nur eine Firma wie Apple, die mit dem iPod Musikh&ouml;ren radikal vereinfachte und mit dem iPhone sogar meine Mutter zum Touchscreen-Fetischisten macht die Cloud auch in die Herzen bringen?!</p>
<p>In diesem Sinne: Rechenleistung kommt zuk&uuml;nftig aus dem Netz. <strong>Der Desktop ist tot!</strong> &#8211; und ich werde &uuml;ber Anwendungen, Gesch&auml;ftsmodelle und Trends in diesem Bereich  &#8220;schriftlich nachdenken&#8221;. Denken Sie mit?<strong>Empfehlenswerte Artikel:</strong>
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